IMMER MIT DIR
Die Galerie ertrinkt im Schlaf
Und die Stadt enterbt die Nacht
Grab mir Kanäle druch den Untergrund
Und gerate in Verdacht
Zu sein, was hier nicht geht
All meine Liebe kommt zu spät
Jeder kämpft für sich alleine
Gib auf, glaub mir!
Ich bin immer mit dir
Wähl das Licht, den Weg
Der vorwärts strebt!

Über den Dächern dieser Eisenstadt
Hängt der Mond fast immer tief
Es geht das um, was keinen Namen trägt
Ungetiere, die man rief
Und ich bin, was hier nicht geht
Gute Gefühle kommen zu spät
Jeder ist mit sich selbst alleine
Gib auf, glaub mir!
Ich bin immer mit dir
Wähl das Licht, den Weg
Der vorwärts strebt!

Dunkle Hügel thronen über uns
Und die Götter sprechen nicht
Die Erde, die uns einst glücklich sah 
Sitzt nun mit uns in Gericht
Denn ich bin, was gar nicht geht
All meine Liebe kommt zu spät
Jeder kämpft für sich alleine
Gib auf, glaub mir!
Ich bin immer mit dir
Wähl das Licht, den Weg
Der vorwärts strebt!

Wähl das Licht, den Weg
Der vorwärts strebt!

DER ARCHITEKT
Wo du warst - da wächst nie wieder ein Halm Gras
Und ich fühl mich, wie gestrandet auf dem Mond
Wo du warst - da ist die Luft so scharf wie Giftgas
Ich bin der Architekt, der die Landschaft bewohnt

Bau mich auf und bau mich ab
Bau ein Haus im Nirgendwo
Wo die Erinnerungen blühen
Lass sie blühen, lass sie blühen

Wo ich bin - da ist ein Meter noch viel wert
Ein Zimmer eine Welt, eine Wohnung, die sich lohnt
Und wo ich bin - da ist ein Schnaps noch nicht verkehrt
Ich bin der Architekt, der die Landschaft verwohnt

Bau mich auf und bau mich ab
Bau ein Haus im Nirgendwo
Wo die Erinnerungen blühen
Lass sie blühen, lass sie blühen

Bau mich auf und bau mich ab
Bau ein Haus im Nirgendwo
Wo die Erinnerungen blühen
Lass sie blühen, lass sie blühen

DIE ARCHITEKTUR DES HERZENS
Und von hier oben sieht die Erde anders aus
Der Wind... der streichelt die Haut
Du warst gut gebaut und nicht unsichtbar
Wenn ich erzähl, warum ich dich mag
Dann fang ich am besten bei den Fehlern an
Die du trägst und die du lebst mit voller Leidenschaft

Es ist der Tag, der dich legt
Auf eine Wolke des Lichts
Und wenn du fällst, dann in die Nacht
Unsere Träume zerstören das Nichts
Du wirst geliebt und weisst nicht von wem
Und wie stark diese Gefühle sind
Die Architektur des Herzens sieht
Und die Augen bleiben blind

Glaubte dich zu sehen in den Bildern
Glaubte dich zu sehen am Firmament

Zwischen all den Dingen, die da glitzern
Zwischen all den Flächen endloser Nacht
Und ich hoffe dich dort zu finden
Ich hab so oft an dich gedacht

Du wirst geliebt und weisst nicht von wem
Und wie stark diese Gefühle sind
Die Architektur des Herzens sieht
Und die Augen bleiben blind

WIR KÖNNEN AUCH ANDERS
Ich folg dir in den Hintergrund
Und frag dich ob wir existieren
Ich les es ab von deinem Mund
Was Schlimmes darf uns nicht passieren

Halt mich fest - Wir können auch anders
Ich halt dich fest - Dann sind wir woanders

Ich folg dir in den Hintergrund
Es ist fraglich, dass wir existieren
Ob so zu fragen noch gesund ist
Und wir beim Reden nur verlieren

Halt mich fest - Wir können auch anders
Ich halt dich fest - Dann sind wir woanders

Halt mich fest - Wir können auch anders
Ich halt dich fest - Dann sind wir woanders

DANN DREHT SIE DEN RÜCKEN
Dann dreht sie den Rücken in meine Sicht
Versperrt mir die Wege, veratmet das Licht
Und oben am Himmel ist keine Liebe zugegen
Nur eine Lücke im Ozon um zu entschweben
Das tröstet mich nicht
Das tröstet mich nicht

Wir stellen die Mauern in unsere Sicht
Versperren uns die Wege, verkaufen das Licht
Und oben im Himmel sind keine Götter zugegen
Nur eine Lücke im Ozon um zu entschweben
Das tröstet uns nicht
Das tröstet uns nicht

Bada...

Die Geschichte beweisst wie sehr wir uns lieben
Ihre Flammen sind doch Teil von uns geblieben
Tief unten im Boden ist kein Teufel zugegen
Nur Schotter und Erde, potenzielle Erdbeben
Das tröstet uns nicht
Das tröstet uns nicht

Bada...

 

DIE EINSAMKEIT DER SCHATTEN
Weisst du noch wie's früher war?
Zwischen Oasen und Kakteen...
Zwischen halb 8 und viertel vor 10

Ich glaub ich war nicht immer da
Wo die Weltwunder geschehen
Hab dich manchmal übersehen

Ich lauf dem Kind hinterher
Wir sehen die Sonne nicht mehr
Fast wie beim letzten Gericht
Du streichelst zärtlich dein Licht
Bis die Nacht dich erwischt
Dann interessiert's dich nicht mehr

Ich lauf dem Kind hinterher
Wir sehen die Sonne nicht mehr
Fast wie beim letzten Gericht
Du streichelst zärtlich dein Licht
Bis die Nacht dich erwischt
Dann interessiert's dich nicht mehr

Dann interessiert's dich nicht mehr
Dann interessiert's dich nicht mehr

ZUCKER FÜR DIE GEISTER
Und ich such dich in der Stadt, die die Menschen verliert
Die Tage und Jahre ziehen durchs Land
Und ich warte bis die Zeit sich verirrt
In Räumen aus Träumen in deiner Hand

Von hier aus immer weiter
Geht ein Riss durch diese Welt
Du fällst, dann stehst du befreiter
Weil die Erde nichts mehr hält
In den Gräben hat sich die Angst verloren...

Und ich laufe durch die Stadt, die die Grenzen verliert
Durch Wellen aus Schatten seh ich uns gehen

Du sparst Zucker für die Geister
Auf der Suche nach dem Glück
Alte Stiefel treten jetzt leiser
Und die Erde schlägt zurück
In den Gräbern hat sich die Angst verloren...

DU SCHLÄFST MIT DEN TOTEN
Ich seh dich schwarz
Du siehst mich schwarz
Kleines armes Herz
Funkle durch die Nacht
Ich seh das Wild
Du siehst mich wild
Und ich hüte den Verdacht

Du schläfst, du schläfst
Du schläfst mit den Toten
Du schläfst, du schläfst
Schlafen ist hier verboten
Schlafen ist hier verboten

Es ist die Zeit
Die uns nicht heilt
Die Adern wollen
Uns nicht verstehen
Wir drehen am Rad
Du fällst zu hart
Und niemand macht das ungeschehen

Du schläfst, du schläfst
Du schläfst mit den Toten
Du schläfst, du schläfst
Schlafen ist hier verboten
Schlafen ist hier verboten

Ich nehm dich an
Du lehnst uns ab
Strenge Worte führen
Uns durch jede Nacht
Der Morgen stirbt
Das Grauen überlebt
Und ich bewahr mir den Verdacht

Du schläfst, du schläfst
Du schläfst mit den Toten
Du schläfst, du schläfst
Schlafen ist hier verboten
Schlafen ist hier verboten

Schlafen ist hier verboten

ENDZEITLIED
Mami, warst du heut.. schon beim Frisör?
Ich hab Geschichten gehört:
Dieser Sessel, er sei unbequem
Und jener Schrank sei zu alt
Ist das Fleisch noch medium?
Du weisst wie ich es mag:
So blutig wie die Wunden,
Die meine Seele verklären

Und wie wird das Ende sein?
Nimmst du mich in den Arm?
Leg.. die Decke auf mein Haupt!
Hast du jemals an mich geglaubt?

Mami, liegt Babyblau im Trend?
Ich hab.. zu lange geschlafen
In Fieberträumen sah ich die Menschen
Und sie stellten keine Fragen mehr
Gibt es die Beatles noch?
Ich war schon lang' nicht mehr draussen
Und draussen war lang nicht mehr hier
Es ist nie wieder zurückgekehrt

Und wie wird das Ende sein?
Nimmst du mich in den Arm?
Leg.. die Decke auf mein Haupt!
Hast du jemals an mich geglaubt?

Bist du jetzt bei mir?
Und siehst du wie das Ende näher kommt?
Wie es näher kommt...
Mami, siehst du wie das Ende näher kommt?

NOCH EINMAL PLAY
Wir zerbrechen hier in der Tiefe des Raums
Jede Kommunikation droht zu verenden
Wir verlieren uns in den Weiten des Traums
Man will uns beenden

Das macht es vielleicht nicht besser
Doch schaden wird es sicherlich nicht

Drück noch einmal Play!
Spiel die Töne, die uns verbinden!
Bevor wir von hier verschwinden
Füll noch einmal die Gläser!
Wir trinken aus und gehen dann heim
Um wieder alleine zu sein

Das macht es vielleicht nicht besser
Doch schaden wird es sicherlich nicht

Drück noch einmal Play!
Spiel die Töne, die uns verbinden!
Bevor wir von hier verschwinden
Füll noch einmal die Gläser!
Wir trinken aus und gehen dann heim
Um wieder alleine zu sein

Schenk uns noch einmal Gesellschaft!
Wir reden über damals oder so...
Und dann gehen wir wohin wir hingehören
Noch einmal... noch einmal...
.

Entwurf
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